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Markus Bertan

Indemnity – Lösung | Markus Bertan

Markus Bertan zu Überschuldung: Indemnity. Erfahrung aus der Mandatspraxis. Betriebswirtschaftliche Struktur – keine Rechtsauskunft.

Die Ausgangslage

Indemnity – Diese Formulierung lese ich fast wöchentlich in E-Mails – oft Freitagnachmittag, wenn die Woche keine Lösung gebracht hat. Wenn Mandanten mit „Indemnity“ kommen, fehlt meist nicht der Wille – sondern ein 13-Wochen-Liquiditätsplan, den auch die Bank liest.

So sehe ich das

Viele GFs verwechseln „viel Schulden“ mit Überschuldung im Sinne des § 19 InsO. Ohne Lagebild in zehn Werktagen wird jede Lösung zum Raten – und das gefährdet Fristen nach § 15a InsO.

Was ich konkret tun würde

  1. Wenn ein Erwerber im Raum steht, prüfen wir zuerst die Substanz, nicht die Eile.
  2. Gesellschafter bekommen eine Entscheidungsvorlage – nicht nur eine WhatsApp-Zusammenfassung.
  3. Dann baue ich mit dem GF einen Liquiditätsplan, den auch der Steuerberater nicht wegwischt.
  4. Ich setze einen wöchentlichen Abgleich mit GF und Bank – 20 Minuten, schriftlich.

Parallel klären wir, ob Überschuldung, Sanierung oder Insolvenzantrag der realistischste Pfad ist.

Wo es hakt

Der gefährlichste Moment ist „noch schnell eine Zahlung“. Danach wird es für den GF persönlich.

Davon rate ich ab

Zu lange warten, bis die Bank kündigt. Zu früh unterschreiben, weil ein „Interessent“ droht abzuspringen. Beides habe ich nachbearbeitet.

Vertiefung in der Nähe

Praxisfall: Überschuldung – Maschinenbau, 1.230.000… · Überschuldung: Erwerberprüfung ohne Firmenbestatter… · Lösung: GmbH mit Schulden loswerden

Wenn Sie wissen wollen, ob das bei Ihrer GmbH so aussieht: kurz anrufen oder Termin buchen.

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