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Markus Bertan

Vollstreckungsbescheid – Lösung | Markus Bertan

Markus Bertan zu Firmenverkauf: Vollstreckungsbescheid. Ausführliche Einschätzung. Betriebswirtschaftliche Struktur – keine Rechtsauskunft.

Die Ausgangslage

Vollstreckungsbescheid – Diese Formulierung lese ich fast wöchentlich in E-Mails – oft Freitagnachmittag, wenn die Woche keine Lösung gebracht hat. Wenn Mandanten mit „Vollstreckungsbescheid“ kommen, fehlt meist nicht der Wille – sondern ein Wochenplan, den auch die Bank liest.

Meine Einschätzung

Bank und Finanzamt lesen Zahlen – nicht Stimmung. Deshalb zuerst Daten, dann Gespräche. Ohne Lagebild in zehn Werktagen wird jede Lösung zum Raten – und das gefährdet Fristen nach § 15a InsO.

Was ich konkret tun würde

  1. Gläubiger werden nicht alle gleich behandelt – aber alle gleich respektvoll angeschrieben.
  2. Gesellschafter bekommen eine Entscheidungsvorlage – nicht nur eine WhatsApp-Zusammenfassung.
  3. Dann baue ich mit dem GF einen Liquiditätsplan, den auch der Steuerberater nicht wegwischt.
  4. Ich setze einen wöchentlichen Abgleich mit GF und Bank – 20 Minuten, schriftlich.

Parallel klären wir, ob der Pfad, Sanierung oder Insolvenzantrag der realistischste Pfad ist.

Wo es hakt

Der gefährlichste Moment ist „noch schnell eine Zahlung“. Danach wird es für den GF persönlich.

Davon rate ich ab

Zu lange warten, bis die Bank kündigt. Zu früh unterschreiben, weil ein „Interessent“ droht abzuspringen. Beides habe ich nachbearbeitet.

Das passt dazu

Haftung Geschäftsführer bei Liquidation GmbH in Lei… · Praxisfall: Firmenverkauf – Maschinenbau, 930.000 €… · Lösung: Insolvenzantrag droht

Wer die Zahlen schickt, bekommt von mir eine erste Richtung – meist am nächsten Werktag.

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Keine Rechtsberatung in diesem Sinne – Struktur, Zahlen, Reihenfolge. Juristisch begleiten Partnerkanzleien.